Mit einem modernen Wasserkocher bereiten Sie schnell, effizient und meist auch energiesparend heißes Wasser zu. Dieses kompakte Küchengerät ist vielseitig einsetzbar und erhitzt zuverlässig Wasser für Wärmflasche, Tee oder Babynahrung. Es gibt wohl kaum einen Haushalt, der auf diesen kleinen Helfer verzichten kann.

Auch für die Nahrungszubereitung ist er einsetzbar, so lässt sich beispielsweise Wasser für die Nudeln mit dem Wasserkocher deutlich schneller zum Kochen bringen als auf dem Herd. Wenn Sie einen neuen Wasserkocher kaufen möchten, sehen Sie sich in der heutigen Zeit mit einer riesigen Produktauswahl konfrontiert. In diesem Vergleich finden Sie eine übersichtliche Vergleichstabelle, Einblicke in die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Varianten und zudem erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Diese Kaufkriterien sind beim Kauf eines Wasserkochers relevant

Die Auswahl ist groß, daher fällt es den meisten Kaufinteressenten nicht leicht, das passende Produkt auszuwählen. Welcher Wasserkocher im Vergleich mit anderen Modellen die beste Wahl ist, hängt maßgeblich von Ihren individuellen Anforderungen an Ausstattung, Funktionalität und Design ab. Um Ihnen die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern, sind nachfolgend die wesentlichen Kaufkriterien etwas genauer definiert.

Vergleichstabelle

Die Produktvariante: Unterschiede bei Ausstattung, Material und Design

Ebenso wie Material und Design spielt auch der Produkttyp eine entscheidende Rolle. Es gibt unterschiedliche Modellvarianten, dazu zählen beispielsweise folgende Produkte:

  • Gerät mit Temperatureinstellung
  • Wasserkocher mit Temperaturanzeige
  • Wasserkocher mit Filter
  • Glaswasserkocher
  • Edelstahlwasserkocher
  • Wasserkocher ohne Plastik
  • Design-Wasserkocher

Die Füllmenge: 0,5 bis 1,5 l oder mehr

In der Regel ist das Fassungsvermögen in Litern angegeben. Die Bandbreite reicht von kleinen Geräten mit 0,5 l Fassungsvermögen bis zu großen Wasserkochern, mit denen Sie bis zu 1,5 l Wasser erhitzen können. Teilweise sind auch größere Ausführungen erhältlich, die bis zu 2,5 l fassen.

Das Material: Edelstahl, Glas & Co.

Vereinzelt sind zwar auch andere Materialien wie beispielsweise Keramik zu finden, die meisten Wasserkocher lassen sich in Bezug auf das verwendete Material jedoch in eine der drei nachfolgenden Kategorien einordnen:

  • Glas-Wasserkocher
  • Edelstahl-Wasserkocher
  • Kunststoff-Wasserkocher

Ein Edelstahl-Wasserkocher ist optisch ansprechend und leicht zu reinigen. Zudem isoliert er ebenfalls gut und bietet zudem den Vorteil, dass er aufgrund des verwendeten Materials sehr robust und langlebig ist. Dahingegen besteht bei einem Wasserkocher aus Glas die Gefahr, dass er beim Herunterfallen schnell zerbrechen kann. Die Optik überzeugt hingegen auch hier auf ganzer Linie. Edelstahl und Glas haben jedoch den Nachteil, dass sich der Wasserkocher auch außen stärker erhitzt und Sie sich leichter verbrennen können.

Auf den ersten Blick sind viele Kunststoff-Wasserkocher im Vergleich zu den Varianten aus Edelstahl oder Glas etwas günstiger, dennoch überzeugen hochwertige Modelle durchaus mit guter Produktqualität. Viele sind doppelwandig ausgeführt und bieten gute Isolationseigenschaften.

Viele Verbraucher bevorzugen inzwischen jedoch Wasserkocher ohne Plastik, da sie bei den Kunststoff-Modellen eine Belastung des Wassers mit Schadstoffen befürchten. Aktuell gibt es jedoch keine Tests, die diese Annahme bestätigen. Dennoch haben einige Hersteller auf diesen Trend reagiert und bringen zunehmend Wasserkocher ohne Plastik auf den Markt.

Die Leistung: ca. 500 bis 3.000 Watt

Bei der Leistungsaufnahme zeigen sich große Unterschiede, die Bandbreite reicht von etwa 500 bis 3.000 Watt. Beim Kauf ist entscheidend, dass Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Fassungsvermögen zu Leistungsaufnahme achten, damit neben einer zufriedenstellenden Energieeffizienz auch eine moderate Wartezeit auf das heiße Wasser zu erwarten ist.

Bei einem kleinen Wasserkocher ist in der Regel eine Leistung von etwa 1.500 bis 1.600 Watt ausreichend. Falls Sie sich für ein größeres Modell mit einer Kapazität von 1,7 l oder mehr entscheiden, sind entsprechend mindestens 2.400 Watt oder mehr empfehlenswert. Falls Sie ein besonders energieeffizientes Gerät suchen, ist ein Wasserkocher mit Temperatureinstellung eine gute Wahl.

Die Ausstattung: Temperaturregulierung und weitere Features

Ein einfacher Ein-/Aus-Schalter ist selbst bei den günstigsten Geräten zu finden, hinsichtlich der weiteren Merkmale steht Ihnen jedoch eine vielfältige Auswahl zur Verfügung. Dazu zählen beispielsweise:

Temperaturregulierung

Sie nehmen einfach die Einstellung vor und schon erhitzt das Gerät das Wasser auf die gewünschte Temperatur. Je nach Gerät kann dies anhand vorgegebener Stufen oder sogar stufenlos erfolgen. Bei Bedarf können Sie so warmes Wasser produzieren, ohne dass das Gerät es bis zum Siedepunkt erhitzt. Dies ist beispielsweise für Teetrinker oder bei der Herstellung von Babynahrung empfehlenswert.

Temperaturanzeige

Diese Geräte zeigen die aktuelle Wassertemperatur meist auf einem integrierten Display an.

LED-Beleuchtung

In erster Linie sind Glaswasserkocher mit diesem Feature ausgestattet, um das Gerät optisch aufzuwerten.

Warmhaltefunktion

Das Gerät hält das erhitzte Wasser für einen längeren Zeitraum warm.

Integrierter Filter

Viele Menschen nutzen separate Filter, weil sie für Babynahrung oder Tee gereinigtes Wasser bevorzugen. Die Verwendung mit integriertem Filtersystem erleichtert diesen Vorgang.

360°-Gerätefuß

Ein kabelloser Wasserkocher verfügt meist über einen praktischen 360°-Gerätefuß, der als Basisstation für den Behälter dient. Sie können ihn aus jeder Richtung auf den Kontakt aufsetzen.

Welche Ausstattungsmerkmale wirklich wichtig sind, hängt in erster Linie vom vorgesehen Einsatzzweck und Ihren individuellen Anforderungen ab.

Die Sicherheit: wichtiges Kaufkriterium

Aufgrund der Verbindung von heißem Wasser und Strom kann der Wasserkocher durchaus als Gefahrenquelle angesehen werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, beim Kauf genau auf die Sicherheitsausstattung der in Betracht kommenden Wasserkocher zu achten:

  • Überhitzungsschutz: Die automatische Abschaltung schaltet das Gerät beim Erreichen einer bestimmten Temperatur automatisch ab.
  • Isolierter Griff: Die Isolation verhindert, dass es beim Ergreifen des Griffs zu Verbrennungen kommt.
  • Trockenschutz: Um Kurzschlüsse zu vermeiden, verhindert diese Sicherheitsvorkehrung, dass die Kochfunktion ohne Wasser gestartet wird.

Achten Sie beim Kauf zudem darauf, dass das Gerät Ihrer Wahl mit einem Sicherheitssiegel Geprüfte Sicherheit (GS) oder Certificate Europe (CE) gekennzeichnet ist.

Unsere Testsieger / Empfehlungen im Überblick

Bei der Suche nach einem neuen Wasserkocher können Sie zwischen unterschiedlichen Modellen wählen, die sich in Bezug auf Material, Design, Funktionen und weiteren Auswahlkriterien unterscheiden. Ob Sie sich für ein einfaches Gerät oder einen Wasserkocher mit Temperaturanzeige oder weiteren Zusatzfunktionen entscheiden, hängt grundsätzlich von Ihren individuellen Anforderungen ab.

Kunststoff-Wasserkocher: die günstigen Klassiker

Bei einem Wasserkocher-Vergleich zeigt sich meist, dass unabhängig vom Hersteller Geräte aus Kunststoff in der Regel zu den preisgünstigen Modellen zählen. Es gibt eine große Auswahl, Sie können daher auch hinsichtlich der Farbgebung ein optimal zu Ihrer Kücheneinrichtung passendes Modell auswählen. Sie bieten eine gute Isolation und sind insbesondere für Haushalte mit Kindern empfehlenswert, da sie im Außenbereich weniger schnell heiß werden als Edelstahl- oder Glas-Wasserkocher. Sie sind relativ hitzebeständig und zudem im Vergleich zu den Glasvarianten deutlich bruchfester.

Neben den entscheidenden Vorteilen sollten Sie bei einem Wasserkocher-Vergleich allerdings auch die Nachteile der Kunststoff-Wasserkocher nicht unbeachtet lassen. Insbesondere bei neuen Geräten kann es beim ersten Gebrauch materialbedingt zu einer leichten Geruchsentwicklung kommen. Zudem wird häufig auch eine geschmackliche Veränderung bei dem gekochten Wasser kritisiert.

Ein wesentlicher Punkt ist auch, dass zahlreiche Verbraucher befürchten, dass es während des Kochvorgangs dazu kommt, dass die Kunststoffteile des Wasserkochers Schadstoffe an das Wasser abgeben, diese Annahme wird von den meisten Herstellern jedoch ausdrücklich ausgeschlossen.


Glas-Wasserkocher: modern, schick & häufig mit Licht

Die durchsichtigen Wasserkocher aus Glas ermöglichen jederzeit einen guten Blick auf den Wasserstand. Viele Geräte sind mit Licht und Farbwechsel ausgestattet, dies dient jedoch ausschließlich zur Aufwertung der Optik und in der Regel keine anderweitigen Funktionen. Anders als bei Kunststoff-Wasserkochern ist Glas geruchs- und geschmacksneutral, zudem ist hier in aller Regel auch keine Schadstoffbelastung zu erwarten.

Bei der Robustheit müssen Sie allerdings mit Einschränkungen rechnen. Lassen Sie den Wasserkocher fallen, besteht aufgrund der Materialbeschaffenheit eine hohe Bruchgefahr. Zudem erhitzt sich nicht nur das Wasser, auch die Außenwand wird deutlich heißer als bei Kunststoff-Geräten. Auch der etwas höhere Reinigungsaufwand sollte bedacht werden. Fingerabdrücke sind auf Glas weithin sichtbar und müssen häufiger entfernt werden. Zudem kann es in Regionen mit kalkhaltigem Wasser häufiger zu sichtbaren Kalkablagerungen kommen.


Edelstahlwasserkocher: edles Design & praktische Funktionalität

Edelstahl rostet nicht, ist bruchfest und ist im Vergleich zu Glas auch deutlich pflegeleichter. Meist überzeugt diese Variante mit edler Optik und ansprechendem Design. Ebenso wie beim Glaswasserkocher ist auch das Edelstahl-Modell geruchs- und geschmacksneutral.

Meist sind diese Geräte etwas teurer als Wasserkocher aus anderen Materialien, bieten auf der anderen Seite allerdings häufig auch eine bessere Ausstattung (Wasserkocher mit Temperatureinstellung, Filter oder weiteren Ausstattungsmerkmalen). Achten Sie beim Kauf auch auf eine ausreichende Isolierung, andernfalls kann es auch hier vorkommen, dass die Außenwand vergleichsweise heiß wird.


Wasserkocher im Test: ÖKO-TEST & Stiftung Warentest

Die Experten von Stiftung Warentest haben bisher noch keinen Wasserkocher-Test durchgeführt. Im Jahr 2020 veröffentlichte Stiftung Warentest einen Wasserkocher-Test, bei dem die Experten insgesamt 15 Geräte von unterschiedlichen Herstellern wie Bosch, Krups oder Siemens genauer unter die Lupe genommen haben. Neben Standardgeräten waren darunter fünf Geräte mit Zusatzfunktionen (Wasserkocher mit Temperaturanzeige, Temperatureinstellung, Warmhaltefunktion).

Neben dem Funktionstest führten die Experten auch einen Belastungstest durch. Zusätzlich unterzogen die Experten alle Wasserkocher einem umfangreichen Labortest, um mögliche Schadstoffbelastungen zu ermitteln. Im Testergebnis kamen die Tester zu dem Schluss, dass lediglich vier Geräte die Note sehr gut verdient hatten, weiterhin konnten einige Geräte mit einer guten Wertung überzeugen.

Im Schadstofftest zeigte sich jedoch eine Überraschung. Wie die Testergebnisse von ÖKO-TEST aus dem Jahr 2020 zeigen, sind Schadstoffe unabhängig vom Material erfreulicherweise kein großes Thema.

Welche Rolle spielt die Leistungsaufnahme beim Stromverbrauch?

In Zeiten steigender Strompreise ist der Stromverbrauch selbst bei kleinen Küchengeräten ein relevanter Faktor, der den Kauf maßgeblich mitbestimmen kann. Im Gegensatz zu Großgeräten wie Herd oder Kühlschrank sind Kleingeräte leider nicht mit einem EU-Label versehen. Somit können Sie die Energieeffizienz beim Wasserkocher nicht einfach ablesen.

Viele Verbraucher achten daher darauf, welche Leistung ein Wasserkocher bietet. Allerdings ist es ein großer Irrtum, dass die Leistungsaufnahme diesbezüglich ein hilfreicher Faktor ist. Es entspricht keineswegs den Tatsachen, dass eine Gerät mit niedriger Wattangabe auch einen niedrigeren Stromverbrauch bietet.

Ein Wasserkocher mit 2.200 Watt erhitzt das Wasser deutlich schneller als ein Modell mit 500 Watt. Trotz der geringeren Leistungsaufnahme ist daher aufgrund des längeren Zeitraums von demselben Stromverbrauch auszugehen.

Günstiger Energieverbrauch: Wasserkocher vs. Herd

In den meisten Haushalten ist bereits ein Kochfeld vorhanden, mit dem sich selbstverständlich auch Wasser erhitzen lässt. Daher ist die Frage nach dem jeweiligen Energieverbrauch durchaus berechtigt. Wenn Sie Wasser auf dem Elektroherd erhitzen, dauert dies im Vergleich zum Wasserkocher deutlich länger.

Zudem spricht auch der niedrigere Energieverbrauch deutlich für die Verwendung des handlichen Küchengeräts. Es ist somit keineswegs verwunderlich, dass in Deutschland durchschnittlich jeder zweite Haushalt den Wasserkocher bevorzugt. Ein Kochfeld mit Induktion ist dem Wasserkocher allerdings durchaus ebenbürtig. Insbesondere bei Induktionskochfeldern mit Boost-Funktion ist kaum noch ein zeitlicher Unterschied zwischen Induktion und Wasserkocher festzustellen.

Alternativ kann daher bei einem bereits vorhandenen Herd mit Induktion auch ein Wasserkocher bzw. Wasserkessel sinnvoll sein, der induktionsfähig ist und das Wasser ganz klassisch auf dem Herd erhitzt. Entsprechende Kessel sind beispielsweise von WMF erhältlich. Da Induktionsherde relativ teuer sind, ist es jedoch wenig sinnvoll, ein Gerät ausschließlich für das Erhitzen von Wasser anzuschaffen.

Vorteile & Nachteile

Kunststoff-Wasserkocher

Vorteile:Günstiger Kaufpreis
Gute Isolation
Hitzebeständig
Robuster als die Modelle aus Glas
Außenwand wird nicht so schnell heiß
In vielen Farben und unterschiedlichen Designs erhältlich
Nachteile:nicht geruchs- oder geschmacksneutral
viele Verbraucher befürchten Schadstoffbelastung

Glas-Wasserkocher

Vorteile:Wasserstand ist leicht erkennbar
Erhitzt das Wasser geruchs- und geschmacksneutral
Ansprechende Optik – häufig mit LED-Farbwechsel
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:Bruchgefahr
Geringe Wärmeisolation
Wird von außen heiß (Verbrennungsgefahr)

Edelstahlwasserkocher

Vorteile:Bruchfest, robust und langlebig
Ansprechende Optik
Gute Isolierung
Leicht zu reinigen
Rostfrei
Erhitzt das Wasser geruchs- und geschmacksneutral
Nachteile:Meist teurer als Kunststoff-Wasserkocher
Viele Geräte werden von außen schnell heiß

Wasserkocher mit Filter

Vorteile:Bessere Wasserqualität: filtert Kalk und/oder Schadstoffe aus dem Wasser
Filter kann den Geschmack positiv beeinflussen
Schützt vor Verunreinigung durch Kalk bzw. Schadstoffe
Besseres Aroma (z. B. bei Tee, Babynahrung etc.)
Nachteile:Höherer Anschaffungspreis
Filter erfordert eine häufigere Reinigung

Wasserkocher mit Temperatureinstellung

Vorteile:Arbeitet vergleichsweise energieeffizient
Wasser lässt sich temperaturgenau erhitzen
Ideal für die Zubereitung von bestimmten Teesorten oder Babynahrung
Nachteile:Höherer Anschaffungspreis

Häufig gestellte Fragen

Gibt es bei Wasserkochern Unterschiede bei der Funktionsweise?

Im Wesentlichen ist die Funktionsweise bei allen Wasserkochern identisch. Es gibt drei Grundelemente: Basistation, Heizelement und Behälter. Die Stromversorgung läuft mittels Stromkabel über die Basisstation. Wenn Sie den mit Wasser gefüllten Behälter auf die Station stecken und den Schalter betätigen, heizt das Heizelement das Wasser auf. Wenn die automatisch oder manuell eingestellte Temperatur erreicht ist, schaltet das Gerät automatisch ab.

Wie funktioniert ein kabelloser Wasserkocher?

Auch ein kabelloser Wasserkocher benötigt Strom, um das Wasser zu erhitzen. Kabellos bedeutet in diesem Zusammenhang lediglich, dass der Behält und die Basisstation voneinander getrennt sind und keine Einheit bilden. Sie können den Wasserbehälter somit von der Basisstation trennen.

Wie lässt sich ein Wasserkocher entkalken?

Im Handel gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Spezialreiniger und Entkalker, mit denen Sie Ihren Wasserkocher entkalken können. Allerdings sind diese Mittel meist relativ teuer. Alternativ können Sie auch einfache Hausmittel verwenden, die meist ohnehin in jedem Haushalt vorhanden sind: Spülmaschinentabs, Zitrone, Backpulver oder Essig.

Wie oft sollten Sie einen Wasserkocher entkalken?

Eine feste Regel gibt es diesbezüglich nicht. Grundsätzlich ist entscheidend, wie kalkhaltig Ihr Leitungswasser ist und wie oft Sie den Wasserkocher im Alltag nutzen. Bei täglicher Nutzung und hohem Kalkanteil kann es beispielsweise erforderlich sein, den Kocher etwa alle zwei bis drei Wochen zu entkalken.

Mit welcher Lebensdauer ist bei Wasserkochern zu rechnen?

Früher oder später ist es soweit: der Wasserkocher ist defekt und es steht eine Neuanschaffung ins Haus. Durchschnittlich können Sie mit einer Lebensdauer von rund fünf Jahren rechnen, in vielen Fällen leistet ein Gerät auch nach zehn Jahren noch gute Dienste. Mit Blick auf die Nachhaltigkeit ist es bedauerlich, dass nur wenige Wasserkocher repariert werden. Die meisten Geräte landen bei defekten schnell im Abfall, da sich eine Reparatur finanziell meist nicht lohnt.

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